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Prof. Dr. Stephan Conermann

Prof. Dr. Stephan Conermann ist Leiter der Abteilung Islamwissenschaft des Insti-tuts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) und seit 2003 Professor für Islam-wissenschaft an der Universität Bonn. Er ist außerdem Prorektor für Internati-onales an der Universität Bonn und Gründungsmitglied des Zentrums für Religion und Gesellschaft (ZERG) an der Universität. Mit Forschungsschwerpunkten in – unter anderem – den Feldern ‚Transformationsprozesse innerhalb islamischer Gesellschaften im Zeitalter des europäischen Kolonialismus und Imperialismus‘, ‚muslimische Historiographie und Identifikationsprozesse‘ sowie ‚Islam in Deutsch-land‘ hat er ausführlich zur Geschichte des modernen ‚Orients‘ sowie zu den Beziehungen zwischen Europa und der Region des Nahen und Mittleren Ostens publiziert. Er ist u.a. Herausgeber der Reihen „Bonner Islamstudien“ (BIS), „Bonner Asienstudien“ (BAS), „Bonner islamwissenschaftliche Hefte“ (BiH), „Narratologia Aliena“ und „Mamluk Studies“.

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Dr. Gudrun Harrer

Dr. Gudrun Harrer ist leitende Redakteurin der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“, wo sie zuvor das Außenpolitikressort geleitet hat. Sie hat Islamwissen-schaften und Arabistik mit einem Magister abgeschlossen und in Politikwissen-schaften mit einer Dissertation über das irakische Atomprogramm promoviert. Gudrun Harrer unterrichtet Moderne Geschichte und Politik des Nahen Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien. Für die öster-reichische Regierung war sie 2006, während des EU-Vorsitzes Österreichs, als Sondergesandte und Geschäftsträgerin der Österreichischen Botschaft in Bagdad. 2015 erhielt Gudrun Harrer den „Bruno Kreisky Preis für das politische Buch“ für ihr publizistisches Gesamtwerk, unter anderem für „Dismantling the Iraqi Nuclear Programme“ (Routledge 2014) und „Nahöstlicher Irrgarten. Analysen abseits des Mainstreams“ (Kremayr & Scheriau 2014). Sie ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Orient-Gesellschaft (ÖOG) und des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (OIIP).

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Botschafter Marc Otte

Botschafter Marc Otte ist belgischer Diplomat. Sein auswärtiger Dienst führte ihn nach Washington DC und Kinshasa, als Generalkonsul nach Los Angeles sowie als Botschafter nach Tel Aviv. Er war zudem Direktor für Strategie und Abrüstung sowie Direktor für Politikplanung im belgischen Außenministerium. Von 1999 bis 2003 war Botschafter Otte sicherheits- und verteidigungspolitischer Berater des Hohen Repräsentanten für die Außen- und Sicherheitspolitik der EU sowie von 2003 bis 2011 EU-Sonderbeauftragter für den Nahost-Friedensprozess. Von 2013 bis 2017 war er Generaldirektor des Egmont – Royal Institute for Internationale Relations. Derzeit ist er belgischer Sondergesandter für Syrien und Vizepräsident des European Institute for Peace (EIP). Er ist Autor zahlreicher Artikel und Buchbeiträge zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie über den Nahen und Mittleren Osten.

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