Tamer Badawi

Tamer Badawi

Tamer Badawi ist ein unabhängiger politischer Analyst und Autor. Er hat seinen Master in Internationale Beziehungen und Europäische Studien an der Central European University in Budapest erworben und vorher einen Bachelor an der Alexandria University in Iranistik absolviert. Zwischen 2018 bis 2019 war er Research Follow am Al Sharq Forum in Istanbul. In 2019 war Tamer Policy Leader Fellow an der School of Transnational Governance der European University Institute (EUI) in Florenz. Seit dem ist er als unabhängiger Analyst tätig.


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Lalla Amina Drhimeur

Lalla Amina Drhimeur

Lalla Amina Drhimeur arbeitet als Prime YOUTH Wissenschaftlerin zum Thema „Nativism, Islamophobism and Islamism in the Age of Populism“ an der Sciences Po Lyon. Das Projekt wird durch das European Research Council finanziert und analysiert die aktuellen politisch, wirtschaftlich und soziale Lage der Europäischen Union, welche von zwei substanziellen Krisen bewegt wird, der internationalen Finanzkriese und der Flüchtlingskriese. Beide Krisen haben zu einem hohen Maß an Verunsicherung und Vorurteilen unter jungen Europäer*innen geführt, welche in besonderem Maß für stigmatisierende Diskurse und „Othering“ anfällig sind.

Darüber hinaus schreibt sie momentan ihren PhD an der Sciences Po Lyon. Armina’s Forschung untersucht die Evolution von politischem Islam, Demokratisierungsprozessen und Machtverschiebungen, vor allem in Nord Afrika und dem Mittleren Osten.


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Sarah Dusend

Sarah Dusend

Sarah Dusend, M.A., studierte Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Französische Philologie an der Universität Bonn sowie Arabisch und Persisch am Institut National des Langues et Civilisations Orientales (INALCO) in Paris und Arabisch in Damaskus. Nach ihrem Studium koordinierte sie die Arbeit des Bonner Asienzentrums (2009-2013) und der Bonn International Graduate School – Oriental and Asian Studies (2013-2015). Sie ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Islamwissenschaft/Universität Bonn im Rahmen ihres durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Dissertationsprojekts zu drei von Iranerinnen gegen Ende des 19. Jahrhunderts verfassten Pilgerberichten.
Neben den dissertationsbezogenen Themen aus der Frauen- und Reiseberichtsforschung mit Schwerpunkt Iran und arabische Welt sowie Mobilität und Pilgern im Islam interessiert sie sich für afghanische und pakistanische zeitgenössische Historiographie.


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Dr. Abdulsalam al-Rubaidi

Dr. Abdulsalam al-Rubaidi

Dr. Abdulsalam al-Rubaidi promovierte an der Abteilung for Islamwissenschaft und Nahostsprachen des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften an der Universität Bonn. Er hat einen Master in Arabischer Sprache und Literatur der Sana’a University, Jemen. Er ist Dozent an der Fakultät für Arabistik und Islamwissenschaften der Fakultät für Erziehungswissenschaften der al-Baydha’ University, sowie am Gender Development Research and Studies Center (GDRSC) der Universität Sana’a, Jemen. Er ist außerdem Gründungsmitglied des Akademischen Forums Muhammad Ali Luqman.
Abdulsalam arbeitete von 2005 bis 2009 als Dozent für Geisteswissenschaften (Religion, Geschichte und Arabisch) an verschiedenen Privatschulen und Universitäten in Sana‘a. Von 2012 bis 2014 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Yemen Polling Center (YPC) in Sana‘a im Rahmen des von der Volkswagen Stiftung geförderten Projekts ‚Framing the Revolution in Yemen‘ mit der Universität Bonn tätig. Er ist derzeit der Sprachlektor für arabische Publikationen des al-Madaniya Magazins und vom Yemen Policy Center. Abdulsalam hat umfangreich auf Arabisch und Englisch zu kulturellen und sozialen Themen im Jemen publiziert.


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Dr. Andrea Warnecke

Dr. Andrea Warnecke

Andrea Warnecke hat vor Kurzem ihre Promotion am Department of Political and Social Sciences des Europäischen Hochschulinstituts (EHI), Florenz, abgeschlossen. Ihre Promotion untersucht die Entwicklung von Peacebuilding als neues Handlungsfeld für Akteure der Entwicklungszusammenarbeit, der humanitären Hilfe und aus dem Peacekeeping-Sektor seit Beginn der 1990er Jahre. Die Studie zeigt auf, dass die fortgesetzte Entpolitisierung – im Sinne einer Unterdrückung des Politischen – der Ansätze internationaler Akteure nur im Kontext des Spannungsfeldes der unparteiischen und/oder neutralen Mandate internationaler Organisationen einerseits und der Fortführung fundamentaler politischer Auseinandersetzungen andererseits zu erklären ist.
Andrea Warnecke hat Geschichte, Anglistik und Publizistik in Bochum und Newcastle-upon-Tyne studiert. Von 2006 bis 2011 war sie als (Senior) Researcher am Internationalen Konversionszentrum Bonn – Bonn International Center for Conversion (BICC) angestellt.


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Dr. Sarah Wessel

Dr. Sarah Wessel

Sarah Wessel ist Politikwissenschaftlerin und Ethnologin mit Schwerpunkt auf den arabischen Raum und Beziehungen zu Europa. Sie promovierte an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zum Thema The Making of Political Representation: Processes of Claim-Making and Receiving During the Egyptian Transformations (2011-2014). In ihrer mehrjährigen Feldforschung untersuchte sie die politischen und kulturellen Transformationsprozesse im arabischen Raum mit Schwerpunkt auf Ägypten nach den Aufständen in den Jahren 2010/2011. Die Studie ist ein empirischer und theoretischer Beitrag zum Themengebiet politische Repräsentation an der Schnittelle Demokratie- und Autoritarismusforschung, Global Governance und Critical Middle Eastern Studies. Die Arbeit wurde mit dem Dissertationspreis der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient (DAVO) 2019 ausgezeichnet.


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