The Brussels MENA Briefing: The Gulf Cooperation Council at 40 – Opportunities and Challenges for the EU

The Brussels MENA Briefing: The Gulf Cooperation Council at 40 – Opportunities and Challenges for the EU

On June 16, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and Stimson Europe hosted their twelfth “Brussels MENA Briefing” – a series of after-work briefings on the Middle East and North Africa (MENA) region – on “The Gulf Cooperation Council at 40: Challenges and Opportunities for the European Union (EU)”

Speakers included Najla al-Qassemi, Director Global Affairs Division, B’huth Dubai Public Policy Research Center, and Sebastian Sons, Researcher at CARPO. The discussion was moderated by Wael Abdulshafi, Research Analyst at the Stimson Center.

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Priorities for the Recovery and Reform of the Electricity Sector in Yemen

Priorities for the Recovery and Reform of the Electricity Sector in Yemen

Bereits vor Beginn des Krieges im Jemen war die schlechte Stromversorgung im Lande eines der zentralen Hindernisse für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen wie Wasser- und Gesundheitsversorgung oder Bildung. Diese Studie untersucht den Status des Stromversorgungssystems vor dem Krieg und diskutiert nachfolgend die Auswirkungen des Konfliktes auf die Leistungsfähigkeit des Elektrizitätssektors. Aufbauend auf einer Herausarbeitung der zentralen Hindernisse beim Ausbau der Stromversorgung im Jemen schließt dieses Paper mit Handlungsempfehlungen zur kurzfristigen Wiederherstellung von Dienstleistungen im Elektrizitätssektor und zur Reform des Sektors nach Ende des Krieges.

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From Messenger to Host

From Messenger to Host

Iraq as a Hub for Regional Dialogue

von Kawa Hassan, Adnan Tabatabai and Desirée Custers

Reports of a meeting held in Baghdad on the 9th of April 2021, between Iranian and Saudi security and intelligence officials, may herald a rare positive development in a region characterized by deep mutual mistrust, ongoing armed conflict, and proxy wars.

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Brussels MENA Briefing: Egypt in the Eastern Mediterranean

Brussels MENA Briefing: Egypt in the Eastern Mediterranean

On April 14, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and the Stimson Center Europe hosted the eleventh “Brussels MENA Briefing”—a series of after-work briefings on the Middle East and North Africa (MENA) region—on “Egypt in the Eastern Mediterranean”.

Speakers included Dr. Ahmed Kandil, Senior Research Fellow and Head of the Energy Studies Program at the al-Ahram Center for Political and Strategic Studies, and Hafsa Halawa, independent consultant, Visiting Fellow at the Middle East and North Africa Program of the European Council on Foreign Relations and Non-resident Fellow at the Middle East Institute. The discussion was moderated by Desirée Custers, Research Assistant of the Middle East and North Africa Program at the Stimson Centre.

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Solar-Powered Irrigation in Yemen: Opportunities, Challenges and Policies

Solar-Powered Irrigation in Yemen: Opportunities, Challenges and Policies

Der Jemen ist eines der wasserärmsten Länder der Welt und die Landwirtschaft des Landes ist hauptverantwortlicher Konsument der Grundwasserressourcen. Aufgrund des aktuellen Konflikts ist Treibstoff für Wasserpumpen knapp und teuer, was zu einer Zunahme der Nutzung von Solarenergie in der Entnahme von und Versorgung mit Grundwasser in der Bewässerung geführt hat. Es besteht jedoch Sorge um mögliche negative Konsequenzen dieser neuen Technologie. Dieser Policy Brief untersucht aktuelle Trends in der Nutzung von solarbetriebenen Bewässerungssystemen im Grundwasserbecken Sana’a und identifiziert die Vor- und Nachteile dieses Ansatzes. Er bietet Handlungsempfehlungen für zukünftiges Wassermanagement, weiterführende Studien zu dem Thema sowie zur Regulierung dieser Technologie in der Grundwassernutzung.

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Brussels MENA Briefing: Lebanon at a Crossroads: Looming State Collapse and Prospects for External Engagement

Brussels MENA Briefing: Lebanon at a Crossroads: Looming State Collapse and Prospects for External Engagement

On March 17, 2021 Stimson Europe and the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) hosted their tenth Brussels MENA Briefing titled “Lebanon at Crossroads: Looming State Collapse and Prospects for External Engagement”, on the political, economic, and social crisis in Lebanon. This was the first Briefing hosted by the new Middle East and North Africa Program launched by the Stimson Center in March 2021, and located at Stimson’s new permanent presence in Brussels, Belgium. The Brussels MENA Briefings are a continuation of a series of discussion previously conducted by the EastWest Institute (EWI).

 The Briefing started with an in-depth analysis of the current situation in Lebanon, with one speaker emphasizing the lack of progress in the investigation into the Beirut blast of August 4, 2020. This unprecedented, massive explosion led to at least 200 deaths and was caused by a large amount of ammonium nitrate stored in a port warehouse without proper safety measures. The speaker highlighted that the judge leading the investigation was dropped from the case in February 2021, after he had charged the caretaker prime-minister and three former ministers with negligence. The opaque investigation is seen as symptomatic of the country’s current predicament, namely lack of accountability of the ruling elite.

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Local Security Governance in Yemen in Times of War

Local Security Governance in Yemen in Times of War

von Mareike Transfeld, Mohamed al-Iriani, Maged Sultan und Marie-Christine Heinze

Nach sechs Jahren des Krieges sind die staatlichen Institutionen des Jemen fragmentiert. Der Sicherheitssektor ist hier keine Ausnahme. Aufgrund ihrer Rolle als zentrale Schaltstellen in der Sicherheitsgovernancestruktur des Landes beschäftig sich dieser Policy Report mit den Sicherheitskomitees auf Gouvernoratsebene in drei Regionen, die besonders von Gewalt und institutioneller Fragmentierung betroffen sind: Ta‘iz, al-Hudayda and Aden. Neben einer Untersuchung des institutionellen Aufbaus und der Funktionen dieser Komitees analysiert dieser Report ihre Evolution im Kontext staatlicher Fragmentierung. Darüber hinaus fragt er nach den Kapazitäten der Komitees, in der Konfliktmediation auf lokaler Ebene (zum Beispiel im Hinblick auf humanitären Zugang) oder auch in der Übergangsregelung von Sicherheitsgovernance nach einem Waffenstillstand oder Friedensschluss eine potenzielle Rolle zu spielen.

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‚Broken People Can’t Heal a Nation.‘ The Role of Arts in Peacebuilding in Yemen

‚Broken People Can’t Heal a Nation.‘ The Role of Arts in Peacebuilding in Yemen

von Yazeed al-Jeddawy, Maged al-Kholidy und Kate Nevens

Dieser Report untersucht historische Schnittstellen zwischen Kunst und Friedensförderung im Jemen und inwiefern Kunst in all seinen Formen heute dazu genutzt wird, um Frieden und Krieg zu begünstigen. Er bietet einen Blick auf die vielfältige Art und Weise, auf welche die Künste Werte wie Frieden, Gleichheit und kulturelle Diversität fördern, und gleichzeitig als Werkzeug dienen, um das Leben im Krieg zu dokumentieren, unbekannte Geschichten zu erzählen und das kollektive Gedächtnis zu bewahren. Der Report beleuchtet des Weiteren, wie Kunst im Engagement gegen Gewalt und Menschenrechtsverletzungen, für das psychosoziale Wohlergehen traumatisierter Menschen und für das Wiederbeleben menschlicher Beziehungen in durch den Krieg auseinandergerissenen Gemeinden genutzt wird. Er schließt mit Handlungsempfehlungen für verschiedene Ansätze, durch welche Kunst einen direkten oder indirekten Beitrag zur Friedensförderung im Jemen leisten kann.

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Neues Projekt gestartet: Global Autocratic Collaboration in Times of COVID-19

Neues Projekt gestartet: Global Autocratic Collaboration in Times of COVID-19

Inmitten von Debatten zur Krise der Demokratie und zunehmenden globalen Autokratisierungstendenzen mehren sich die Hinweise, dass der Kampf gegen COVID-19 autokratische Ordnungen sowie transregionale Verbindungen zwischen Autokratien weiter verstärkt. In diesem Projekt untersuchen wir die Mechanismen, Dynamiken und Wirkungen globaler Autokratisierungstendenzen sowie ihre Auswirkungen auf (trans-)regionale Machtkonstellationen am Beispiel der Beziehungen Chinas mit den Golfstaaten. Das Projekt besteht aus zwei Forschungspaketen: Zum einen beschäftigt es sich mit Austrahlungseffekten von autokratischen Praktiken im Kontext der Pandemiebekämpfung. Und zum anderen befasst es sich mit dem intraregionalen Wettbewerb um Chinas Gunst.

Die Projektlaufzeit ist von Februar 2021 bis August 2022. Weitere Informationen über dieses Projekt finden sie auf der Projektseite.


Post COVID-19: A Potential for Green Recovery in the Arab Gulf States

Post COVID-19: A Potential for Green Recovery in the Arab Gulf States

von Aisha Al-Sarihi

Die Coronavirus-Pandemie hat eine umweltbezogene Transformation in den arabischen Golfmonarchien ins Stocken gebracht. Im Gegensatz zu einer ökologisch bewussten und nachhaltigen Entwicklung priorisieren Regierungen nun die Gesundheit der Bevölkerung und eine schnelle wirtschaftliche Erholung. Dieser Brief argumentiert, dass sich wirtschaftliche Entwicklung und Nachhaltigkeit nicht gegenseitig ausschließen: Konjunkturelle Belebung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie sollte vielmehr auch Themen des Umweltschutzes umfassen, welches sich in dem Schlagwort einer ‚green recovery‘ abbildet. Nur so können Wachstum, Einkommen und Jobsicherheit auch langfristig gewährleistet werden.

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Impacts of the War on the Telecommunications Sector in Yemen

Impacts of the War on the Telecommunications Sector in Yemen

Der Telekommunikations- und Informationstechnologiesektor im Jemen ist die zweitgrößte Quelle öffentlicher Einnahmen nach dem Petroleumsektor und trägt darüber hinaus durch seine Bedeutung für andere Wirtschaftszweige zur direkten und indirekten Bereitstellung einer Vielzahl an Arbeitsplätzen bei. Zu den wichtigsten Herausforderungen des Sektors zählen unter anderem die Unangemessenheit des rechtlichen und institutionell-regulatorischen Umfelds; die Fragmentierung öffentlicher Institutionen im Sektor; die mangelnde Trennung zwischen politischen, regulatorischen und operativen Rollen innerhalb des Sektors; und eine schwache und fragile Infrastruktur zur Bereitstellung dieser Dienstleistungen. Dieser Policy Brief identifiziert dringende sowie mittel- bis langfristige Policies und Programme, um diesen und anderen im Text identifizierten Herausforderungen konstruktiv zu begegnen.

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Brussels MENA Briefing: Kuwait and the post-Sheikh Sabah Era

Brussels MENA Briefing: Kuwait and the post-Sheikh Sabah Era

On December 1, the EastWest Institute (EWI) and the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) hosted the ninth “Brussels MENA Briefing”—a series of after-work briefings on the Middle East and North Africa (MENA) region—on “Kuwait and the post-Sheikh Sabah Era”.

Speakers included Vice Admiral (ret.) Ahmad Al-Mulla, advisor to the Kuwaiti Ministry of Defense, and Dr. Courtney Freer, assistant professorial research fellow at the Middle East Center of the London School of Economics. Well-known experts on the Persian Gulf region and members of the European policy community virtually attended this briefing, which was held under the Chatham House Rule.

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Brussels MENA Briefing: The Biden Administration’s Middle East Policy and Transatlantic Relations

Brussels MENA Briefing: The Biden Administration’s Middle East Policy and Transatlantic Relations

On November 17, the EastWest Institute (EWI) and Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) hosted their eighth “Brussels MENA Briefing”—a series of after-work briefings on the Middle East and North Africa (MENA) region—on the recent election of Joe Biden as U.S. president-elect and the changes his administration could bring to both the United States’ own Middle East policy, as well as its transatlantic relations with the European Union (EU) vis-à-vis the Middle East. 

Speakers included Cameron Munter, former U.S. ambassador and former president of the EastWest Institute, and James Moran, associate senior fellow at the Center for European Policy Studies (CEPS). The discussion was moderated by Wael Abdul-Shafi, EWI MENA program associate. 

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Brussels MENA Briefing: The Economic Dimensions of the Conflict in Yemen

Brussels MENA Briefing: The Economic Dimensions of the Conflict in Yemen

The seventh edition of the Brussels MENA Briefing, co-hosted by the EastWest Institute (EWI) and the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO), in partnership with the Rethinking Yemen’s Economy initiative, was dedicated to the economic impact of the ongoing conflict in Yemen—a war that started in 2014/15 and has since turned the country into the world’s worst humanitarian crisis according to the UN. 

The Rethinking Yemen’s Economy initiative aims to contribute to peacebuilding and conflict prevention, economic stabilization and sustainable development in Yemen by building consensus in crucial policy areas through engaging and promoting informed Yemeni voices from all backgrounds (the „Development Champions“) in public discourse on development, economy and post-conflict reconstruction in Yemen, and by positively influencing local, regional and international development agendas. It is implemented by CARPO, DeepRoot Consulting and the Sanaa Center for Strategic Studies and is generously funded by the European Union and the Embassy of the Kingdom of the Netherlands to Yemen.

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Economic Priorities for a Sustainable Peace Agreement in Yemen

Economic Priorities for a Sustainable Peace Agreement in Yemen

Die Development Champions betonen, dass die Nachhaltigkeit eines Friedensabkommens für den Jemen unter anderem von zwei wichtigen Erkenntnissen abhängen wird: 1) In einem Konflikt, in dem es für die Konflikteliten hauptsächlich um den Zugang zu Ressourcen geht, können Regelungen (oder deren Abwesenheit) über Distribution und Kontrolle dieser Ressourcen Frieden herstellen oder gefährden. 2) Wo Friedensabkommen keine Regelungen für eine wirtschaftliche Stabilisierung in der post-Konfliktphase vorsehen, kann es gerade in der fragilen Transitionsphase schnell zu einem Rückfall in gewaltsame Auseinandersetzungen kommen. Diese Infografik Brief fasst die wichtigsten Empfehlungen der Development Champions für entsprechende Regelungen in einem Friedensabkommen zusammen.

Diese Infografik basiert auf RYE Policy Brief 20.


Reconfigurations in West Asia and North Africa (WANA)

Reconfigurations in West Asia and North Africa (WANA)

When: Nov 19th 2020; 14:45-18:30 CET

The region that spans West Asia and North Africa (WANA) is in a process of a profound transformation. Despite their heterogenous character, all WANA countries experience social, (geo)political, environmental and economic challenges they need to overcome; albeit in different degrees. The current COVID-19 pandemic acts as an accelerator to this development while at the same time exposing the high vulnerability of the region.

CARPO’s first virtual research forum aims to address these reconfigurations in the region. With our speakers and audience, we not only plan to discuss some of the most pressing threats, including geopolitical shifts, questions of a sustainable development and more widespread social contestation, but we will also elaborate on the interplay of the different contexts (national, regional and global) in which these developments take place.

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Yemen’s Accelerating Economic Woes during the COVID-19 Pandemic

Yemen’s Accelerating Economic Woes during the COVID-19 Pandemic

Seit dem Frühjahr 2015 ist der Jemen fast vollständig abhängig von drei externen Quellen für den Zufluss von Fremdwährung und die Stimulierung wirtschaftlicher Aktivität: internationale humanitäre Hilfe, die finanzielle Unterstützung Saudi-Arabiens für die international anerkannte Regierung und – bei weitem am wichtigsten – Geldüberweisungen von Jemeniten im Ausland, viele davon in Saudi-Arabien. Alle drei dieser Fremdwährungsquellen sind im Jahr 2020 aufgrund der globalen Covid-19 Pandemie dramatisch zurückgegangen. Dieser akute derzeitige Mangel an Fremdwährung hat schwerwiegende Implikationen für den Wert der jemenitischen Währung und die Möglichkeiten des Landes, Brennstoff- und Bedarfsgüterimporte zu finanzieren. Diese könnte zu einer rapiden Verschlechterung der eh schon dramatischen humanitären Lage beitragen. Dieses White Paper bietet entsprechende Handlungsempfehlungen für nationale und internationale Akteure. 

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Brussels MENA Briefing: Jordanian Foreign Policy in Light of Regional Geopolitical Shifts

Brussels MENA Briefing: Jordanian Foreign Policy in Light of Regional Geopolitical Shifts

On September 8, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and the EastWest Institute (EWI) hosted their sixth “Brussels MENA Briefing”—a series of after-work briefings on the Middle East and North Africa (MENA) region—on the topic of “Jordanian Foreign Policy in Light of Regional Geopolitical Shifts.”

Speakers included Dr. Amer Al Sabaileh, professor at the University of Jordan and well-known security and political analyst, and Dr. Edmund Ratka, designated head of the Amman Office of the Konrad Adenauer Foundation. The discussion was moderated by Wael Abdul-Shafi, EWI MENA program associate.

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Microfinance in Yemen

Microfinance in Yemen

Seit ihrer Einführung im Jemen 1997 wurde Mikrofinanz als ein strategisches Werkzeug zur Reduktion von Armut und Arbeitslosigkeit betrachtet, denn durch ihre Dienstleistungen für Klein- und Kleinstunternehmer wurden Mittel für deren finanzielle Ermächtigung und Inklusion bereitgestellt. Anhaltende Herausforderungen jedoch haben die Entwicklung der Mikrofinanz-Institutionen, ihre Reichweite in der Bevölkerung und ihre allgemeine sozioökonomische Wirksamkeit gehemmt. Damit die Industrie in näherer Zukunft ihre sozioökonomischen Ziele besser umsetzen und zum Wiederaufbau des Jemen nach Ende des Konfliktes beitragen kann, empfiehlt das Development Champions Forum Handlungsansätze in den Bereichen Kapazitätsentwicklung, Finanzierung, Programmdesign und Forschung.

Diese Infografik basiert auf RYE White Paper 06.


Brussels MENA Briefing: How to Rescue Sudan’s Transition Process

Brussels MENA Briefing: How to Rescue Sudan’s Transition Process

On July 7, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and the EastWest Institute (EWI) hosted their fifth “Brussels MENA Briefing”—a series of after-work briefings on the MENA region—focusing on how to rescue Sudan’s transition process, as well as the role the international community can play in Sudan’s political transition.

Speakers included Yasir Zaidan, lecturer of international affairs and security studies at the National University of Sudan, and Dr. Annette Weber, senior fellow at the Africa and Middle East division of the German Institute for International and Security Studies (SWP) in Berlin. EWI’s Vice President of the MENA program, Kawa Hassan, served as moderator.

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Developing Yemen’s Fishing Industry

Developing Yemen’s Fishing Industry

Mit einer Küste von mehr als 2.500 Kilometern und reichen Fischgründen vor dieser hält Jemens Fischereisektor großes, bislang ungenutztes Potential für einen Beitrag zur nationalen Wirtschaft bereit. Viele strukturelle Herausforderungen haben jedoch bislang die Produktion limitiert und wurden durch den andauernden Konflikt noch weiter verschärft. Diese Infografik bietet einen Überblick über die größten Herausforderungen der Fischereiindustrie im Jemen, ebenso wie Empfehlungen dahingehend, wie der Sektor jetzt und in der Zukunft weiterentwickelt werden kann.

Diese Infografik basiert auf RYE Policy Brief 19.


Deterioration of the Foreign Exchange Rate of the Yemeni Rial

Deterioration of the Foreign Exchange Rate of the Yemeni Rial

In der Zeit zwischen dem 20. und 24. Juni 2020 hielt das Development Champions Forum zahlreiche virtuelle Diskussionen ab, um die Gründe für den jüngsten Verfall des Wechselkurses des jemenitischen Rials zu diskutieren. Ebenfalls diskutiert wurden mögliche Sofortmaßnahmen, die dazu dienen könnten, den weiteren Verfall der Währung aufzuhalten. Dieser Flash Report fasst die Diskussionen und die hieraus resultierenden Empfehlungen zusammen.

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Brussels MENA Briefing: New Iraqi Government in Place: Challenges and Opportunities for Iraq in its Neighborhood

Brussels MENA Briefing: New Iraqi Government in Place: Challenges and Opportunities for Iraq in its Neighborhood

On June 9, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and the EastWest Institute (EWI) hosted their fourth “Brussels MENA Briefing”—a series of afterwork briefings on the MENA region—focusing on challenges facing the new Iraqi government, as well as the role the European Union (EU) can play in supporting the new government in Baghdad.

Speakers included Sajad Jiyad, visiting fellow at the European Council on Foreign Relations (ECFR) and former managing director of the Al-Bayan Center for Planning and Studies based in Baghdad, and Daniela Verena Huber, head of the Mediterranean and Middle East Program of the Istituto Affari Internazionali (IAI). EWI’s Vice President of the MENA program, Kawa Hassan, severed as moderator.

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The Looming Climate Peril. Sustainable Strategies and Environmental Activism in the Middle East and North Africa

The Looming Climate Peril. Sustainable Strategies and Environmental Activism in the Middle East and North Africa

von Tobias Zumbrägel

In Anlehnung an das Konzept der ‚politischen Ökologie‘ geht diese Studie in vergleichender Analyse den soziopolitischen Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung und Transformation im Nahen Osten und Nordafrika nach. Diese erste Veröffentlichung in CARPOs neuer Sustainability Series setzt sich nicht nur grundlegend mit Themen und Forschungszweigen von umweltbezogenen Aspekten in der arabischen Welt auseinander, sie erörtert auch die Frage, inwiefern Nachhaltigkeitstendenzen und Umweltpolitik mit politischen Machtgefügen in Beziehung stehen. Die regionale Querschnittsanalyse schließt mit einem Ausblick auf potentielle Entwicklungsdynamiken in den nächsten Jahren, wobei ein Schwerpunkt auf den Umgang mit einem wachsenden Umweltaktivismus gesetzt wird.

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Annual Report 2019

Annual Report 2019

Anfang Dezember 2019 hat CARPO sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert. In diesem Annual Report blicken wir daher nicht nur auf unsere Aktivitäten aus dem letzten Jahr zurück, sondern auch auf CARPOs Entwicklung in den letzten fünf Jahren. Und wir tun das in der Tat mit Stolz! Mehr


Economic Priorities for a Sustainable Peace Agreement in Yemen

Economic Priorities for a Sustainable Peace Agreement in Yemen

Die Nachhaltigkeit eines Friedensabkommens für den Jemen wird unter anderem von zwei wichtigen Erkenntnissen abhängen: 1) In einem Konflikt, in dem es für die Konflikteliten hauptsächlich um den Zugang zu Ressourcen geht, können Regelungen (oder deren Abwesenheit) über Distribution und Kontrolle dieser Ressourcen Frieden herstellen oder gefährden. 2) Wo Friedensabkommen keine Regelungen für eine wirtschaftliche Stabilisierung in der post-Konfliktphase vorsehen, kann es gerade in der fragilen Transitionsphase schnell zu einem Rückfall in gewaltsame Auseinandersetzungen kommen. Während des sechsten Development Champions Forums vom 25.-27. Januar 2020 in Amman, Jordanien, fokussierten die Development Champions daher auf die größten makroökonomischen, fiskalen und monetären Bedrohungen für eine erfolgreiche Implementierung eines möglichen Friedensabkommens im Jemen. Dieser Policy Brief fasst ihre wichtigsten Empfehlungen für entsprechende Regelungen in einem Friedensabkommen zusammen.

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Brussels MENA Briefing: The Status Quo of the Libya Conflict: Is the Berlin Process Obsolete?

Brussels MENA Briefing: The Status Quo of the Libya Conflict: Is the Berlin Process Obsolete?

May 5, 2020

On May 5, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and the EastWest Institute (EWI) hosted their third “Brussels MENA Briefing,” a series of after-work briefings on the MENA region, on the state of affairs of the ongoing Libyan Civil War.

Speakers included Anas El Gomati, founder and director of the Sadeq Institute, and Kristina Kausch, senior resident fellow at the German Marshall Fund of the United States. CARPO’s CEO Adnan Tabatabai served as moderator.

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The Role of the Private Sector in Peacebuilding in Yemen

The Role of the Private Sector in Peacebuilding in Yemen

von Tarek Barakat, Ali al-Jarbani und Laurent Bonnefoy

Dieser Brief analysiert den Zustand des jemenitischen Privatsektors und sein Potential, vor dem Hintergrund des andauernden Konfliktes zu den Friedensbedarfen des Landes beizutragen. Dabei werden die Herausforderungen, mit denen sich Unternehmer*Innen konfrontiert sehen, ebenso untersucht wie ihre Beiträge zu Sektoren, die für die Herstellung und Nachhaltigkeit von Frieden von Bedeutung sind. Es wird betont, dass die Fähigkeiten und Kapazitäten des Privatsektors, Arbeitsplätze für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen und Einkommen zu generieren, von der Fragmentierung von Herrschaft im Jemen und dem daraus resultierenden Mangel an Transparenz eingeschränkt werden. Ebenso wird aufgezeigt, dass sich viele Unternehmer*Innen angesichts des regionalen und internationalen Fokus‘ auf humanitäre Hilfe hilflos und im Stich gelassen fühlen.

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Brussels MENA Briefing: Post-Sultan Qaboos Oman: Transition Opportunities and Challenges News

Brussels MENA Briefing: Post-Sultan Qaboos Oman: Transition Opportunities and Challenges News

April 8, 2020

On April 8, the EastWest Institute (EWI) and the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO), hosted the second “Brussels MENA Briefing,” a series of after-work briefings on the MENA region, this time focusing on Oman in the post-Sultan Qaboos era. Invited speakers were Dr. Yousuf Hamed al Balushi, CEO of Smart Investment Gateway and Dr. Cinzia Bianco, Visiting Fellow on Europe and the Gulf at the European Council on Foreign Relations and Senior Analyst at Gulf States Analytics. The Briefing was held online due to the COVID-19 pandemic, and moderated by Kawa Hassan, EWI’s Vice President of the Middle East and North Africa program.

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Media as a Driver of (Dis)Unity in West Asia and the Arabian Peninsula

Media as a Driver of (Dis)Unity in West Asia and the Arabian Peninsula

24 Oktober 2019, Bonn

In recent years, discussions about the role of the media for societal dynamics and civil society activism in West Asia and the Arabian Peninsula (WAAP) have emphasized that, on the positive side, ordinary citizens have much better access to information and can easier connect, mobilize and coordinate societal activities. On the negative side, however, governments and various interest groups (some even violent) use social media platforms to advance their own agenda, spread misinformation or attract followers. Both developments have made media an increasingly important player in WAAP. It is thus important to look into how media actors themselves see their roles such a context, and whether they see media as a driver of unity or disunity – especially in today’s interconnected supranational media landscape. Furthermore, It should be discussed whether or not there is (or should be) a way to empower the unifying role media can play. 

To discuss these questions, CARPO invited three speakers from West Asia and the Arabian Peninsula to share their views on the subject matter.

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Brussels MENA Briefing: Iran After Parliamentary Elections

Brussels MENA Briefing: Iran After Parliamentary Elections

March 11, 2020

CARPO’s inaugural “Brussels MENA Briefing” focuses on Iran’s parliamentary elections and the resulting domestic implications and consequences for Iranian foreign relations.

On March 3, the Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO) and the EastWest Institute (EWI), launched its “Brussels MENA Briefing” series with the topic of the recent parliamentary elections in Iran. Dr. Azadeh Zamirirad from the German Institute for International and Security Affairs (SWP) and Adnan Tabatabai from CARPO led the discussion, with EWI’s Wael Abdul-Shafi serving as moderator.

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The Role of Civil Society in Peacebuilding in Yemen

The Role of Civil Society in Peacebuilding in Yemen

von Abdulkarim Qassim, Loay Amin, Mareike Transfeld und Ewa Strzelecka

Die gegenwärtigen politischen und ökonomischen Umstände im Jemen erschweren die effektive Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen, während mangelnde Human- und organisatorische Kapazitäten die Umsetzung von Projekten behindern. Dennoch tragen jemenitische NGOs auf verschiedenen Feldern zu Friedensbedarfen bei und sind weiterhin ein wichtiger Akteur in der zivilen Landschaft des Landes. In einem Kontext, in dem die Konfliktparteien kompromissunwillig sind und die Medien zur Eskalation von Gewalt beitragen, können Stimmen, die zur Wahrung der Menschenrechte, politischer Partizipation und Frieden aufrufen, am ehesten im Bereich der Zivilgesellschaft gefunden werden. Damit diese zu Friedensförderung und zukünftigen Wiederaufbaumaßnahmen beitragen kann, sollten internationale Organisationen jetzt jemenitische NGOs unterstützen und nachhaltig in ihre Human- und organisatorische Kapazitätsentwicklung investieren.

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Microfinance in Yemen. An Overview of Challenges and Opportunities

Microfinance in Yemen. An Overview of Challenges and Opportunities

Dieses White Paper nimmt die historische Entwicklung der Mikrofinanzindustrie im Jemen, ihre Akteure und die Auswirkungen des andauernden Konflikts in den Blick. Diese Analyse wird gefolgt von Handlungsempfehlungen in vier konkreten Bereichen – Kapazitätsentwicklung, Finanzierung, Programmentwicklung und Forschung – mit der Absicht, ein förderlicheres Umfeld für Mikrofinanz insgesamt zu entwickeln. Das übergeordnete Ziel ist es, die Industrie so zu positionieren, dass sie ihre sozioökonomischen Ziele in näherer Zukunft erreichen und nach Beendigung des Konflikts zu Jemens Wiederaufbau beitragen kann.

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The Role of Youth in Peacebuilding in Yemen

The Role of Youth in Peacebuilding in Yemen

von Maged al-Kholidy, Yazeed al-Jeddawy und Kate Nevens

Trotz ihres großen transformativen Potenzials wird Jugendarbeit auf lokaler Ebene oftmals von den gängigen internationalen Diskursen über nationale Friedensprozesse und gewaltsame Konflikte übergangen. Dieser Brief wirft ein Schlaglicht auf den Aktivismus junger Menschen vor und während des Krieges, die ihnen gegenüberstehenden Herausforderungen, ihre Visionen für die Zukunft des Jemen und die von ihnen benötigte Unterstützung. Die Beiträge junger Männer und Frauen zu Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, Sicherheit und Justiz, Bildung und Umwelt zeigen, wie junge Menschen die Grundlagen für Frieden und sozialen Zusammenhalt in ihren Gemeinden schaffen.

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The Role of the Media in Peacebuilding in Yemen

The Role of the Media in Peacebuilding in Yemen

von Fatima Saleh, Scott Preston and Mareike Transfeld

Die zunehmende politische Vereinnahmung der jemenitischen Medien seit 2014 hat divergierende politische Diskurse verstärkt und zu einer Polarisierung der Gesellschaft und ihrer politischen Fragmentierung beigetragen. Praktiker*Innen sehen sich bei der Erarbeitung professioneller Geschichten mit großen Herausforderungen konfrontiert und Journalist*Innen sind Schikanen, Einschüchterungsversuchen, Entführungen und Gewalt ausgesetzt. Dennoch bleiben jemenitische Journalist*Innen hoffnungsvoll, was die Aussicht auf Medienreform betrifft, und sind begierig, die Voraussetzungen für proaktiven Wandel zu beschreiben. Die Entwicklung unabhängiger Medien, ihre unabhängige Finanzierung sowie Aktivitäten zur Kapazitätsentwicklung könnten es jemenitischen Medien ermöglichen, zu besserem gegenseitigen Verständnis, Deeskalation und den Friedensbedarfen im Lande beizutragen.

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Developing Human Capital

Developing Human Capital

Alle Indikatoren für Humankapital im Jemen befinden sich bereits seit Langem am unteren Ende aller Skalen im internationalen Vergleich, unter anderem aufgrund der aufeinanderfolgenden Konflikte im Lande und der schwachen Investition in menschliche Entwicklung. In den vergangen fünf Jahren des andauernden Konfliktes hat sich die Situation weiter verschlechtert. Dieses Video betont, dass Investitionen ins Humankapital die Basis für die Entwicklung und wirtschaftliche Prosperität zukünftiger Generationen schaffen und dass die Vernachlässigung solcher Investierungen die nachhaltige Entwicklung im Lande weiterhin untergraben werden.

Diese Infografik basiert auf RYE Policy Brief 18.


Chinas Strategie im Persischen Golf. Balanceakt zwischen Riad und Teheran

Chinas Strategie im Persischen Golf. Balanceakt zwischen Riad und Teheran

von Julia Gurol und Jacopo Scita

Dieser Brief diskutiert die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf die chinesische Strategie im Persischen Golf. Es wird argumentiert, dass China eine Strategie des „hedging“ betreibt und mithilfe eines gewagten politischen Balanceakts versucht, sich gegen eine mögliche Eskalation zu wappnen. Dieser Brief ist die leicht edierte deutsche Übersetzung des erstmalig am 24. Januar 2020 in englischer Sprache erschienenen Beitrags ‚China’s Persian Gulf strategy: Keep Tehran and Riyadh content‘ auf dem IranSource Blog des Atlantic Council.

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Developing Yemen’s Fishing Industry

Developing Yemen’s Fishing Industry

Dieser Policy Brief fasst die Diskussionen eines ‚Rethinking Yemen’s Economy‘-Workshops zur jemenitischen Fischereiindustrie, der am 26.-28. November 2019 in al-Mukalla (Jemen) stattfand, zusammen. Die Workshopteilnehmer*Innen, unter ihnen zahlreiche Stakeholder der Fischereiindustrie aus verschiedenen jemenitischen Regionen, waren sich einig, dass das Ministerium für Fischereiwesen derzeit aufgrund des Konfliktes nicht in der Lage ist, seine Basisfunktionen auszuführen. Demnach sei es unerlässlich, die exekutiven Privilegien des Ministeriums für kurzfristige Planungen sowie Regulierungen an die Lokalräte zu delegieren und diese zu ermächtigen, die Industrie für die Zeitdauer des Konfliktes zu regulieren. Die Teilnehmer*Innen identifizierten ebenfalls längerfristige Handlungsempfehlungen für die Regierung und internationale Stakeholder*Innen zur Wiederbelebung der Industrie und Verbesserung ihres Leistungsvermögens.

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Reforming the Business and Investment Climate

Reforming the Business and Investment Climate

Der sicherste Weg zur Erholung des Privatsektors im Jemen – und natürlich des gesamten Landes – ist die Beendigung des andauernden Konfliktes und die Wiedervereinigung öffentlicher Institutionen und von Mechanismen der Regierungsführung. Solange der Konflikt jedoch andauert, gibt es dennoch praktische und realistische Schritte, die nationale und internationale Akteure zur Unterstützung des Privatsektors gehen können. Dies würde wiederum das Wirtschaftswachstum ankurbeln und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Weitere positive Nebeneffekte könnten unter anderem ein Rückgang der humanitären Krise, höhere sozio-ökonomische und politische Stabilität und die Wiederaufnahme formaler Finanzzyklen sein.

Diese Infografik basiert auf RYE Policy Brief 15.