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19: The Role of the Private Sector in Peacebuilding in Yemen

von Tarek Barakat, Ali al-Jarbani und Laurent Bonnefoy

Dieser Brief analysiert den Zustand des jemenitischen Privatsektors und sein Potential, vor dem Hintergrund des andauernden Konfliktes zu den Friedensbedarfen des Landes beizutragen. Dabei werden die Herausforderungen, mit denen sich Unternehmer*Innen konfrontiert sehen, ebenso untersucht wie ihre Beiträge zu Sektoren, die für die Herstellung und Nachhaltigkeit von Frieden von Bedeutung sind. Es wird betont, dass die Fähigkeiten und Kapazitäten des Privatsektors, Arbeitsplätze für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen und Einkommen zu generieren, von der Fragmentierung von Herrschaft im Jemen und dem daraus resultierenden Mangel an Transparenz eingeschränkt werden. Ebenso wird aufgezeigt, dass sich viele Unternehmer*Innen angesichts des regionalen und internationalen Fokus‘ auf humanitäre Hilfe hilflos und im Stich gelassen fühlen.

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18: The Role of Civil Society in Peacebuilding in Yemen

von Abdulkarim Qassim, Loay Amin, Mareike Transfeld und Ewa Strzelecka

Die gegenwärtigen politischen und ökonomischen Umstände im Jemen erschweren die effektive Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen, während mangelnde Human- und organisatorische Kapazitäten die Umsetzung von Projekten behindern. Dennoch tragen jemenitische NGOs auf verschiedenen Feldern zu Friedensbedarfen bei und sind weiterhin ein wichtiger Akteur in der zivilen Landschaft des Landes. In einem Kontext, in dem die Konfliktparteien kompromissunwillig sind und die Medien zur Eskalation von Gewalt beitragen, können Stimmen, die zur Wahrung der Menschenrechte, politischer Partizipation und Frieden aufrufen, am ehesten im Bereich der Zivilgesellschaft gefunden werden. Damit diese zu Friedensförderung und zukünftigen Wiederaufbaumaßnahmen beitragen kann, sollten internationale Organisationen jetzt jemenitische NGOs unterstützen und nachhaltig in ihre Human- und organisatorische Kapazitätsentwicklung investieren.

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17: The Role of Youth in Peacebuilding in Yemen

von Maged al-Kholidy, Yazeed al-Jeddawy und Kate Nevens

Trotz ihres großen transformativen Potenzials wird Jugendarbeit auf lokaler Ebene oftmals von den gängigen internationalen Diskursen über nationale Friedensprozesse und gewaltsame Konflikte übergangen. Dieser Brief wirft ein Schlaglicht auf den Aktivismus junger Menschen vor und während des Krieges, die ihnen gegenüberstehenden Herausforderungen, ihre Visionen für die Zukunft des Jemen und die von ihnen benötigte Unterstützung. Die Beiträge junger Männer und Frauen zu Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, Sicherheit und Justiz, Bildung und Umwelt zeigen, wie junge Menschen die Grundlagen für Frieden und sozialen Zusammenhalt in ihren Gemeinden schaffen.

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16: The Role of the Media in Peacebuilding in Yemen

von Fatima Saleh, Scott Preston and Mareike Transfeld

Die zunehmende politische Vereinnahmung der jemenitischen Medien seit 2014 hat divergierende politische Diskurse verstärkt und zu einer Polarisierung der Gesellschaft und ihrer politischen Fragmentierung beigetragen. Praktiker sehen sich bei der Erarbeitung professioneller Geschichten mit großen Herausforderungen konfrontiert und Journalisten sind Schikanen, Einschüchterungsversuchen, Entführungen und Gewalt ausgesetzt. Dennoch bleiben jemenitische Journalisten hoffnungsvoll, was die Aussicht auf Medienreform betrifft, und sind begierig, die Voraussetzungen für proaktiven Wandel zu beschreiben. Die Entwicklung unabhängiger Medien, ihre unabhängige Finanzierung sowie Aktivitäten zur Kapazitätsentwicklung könnten es jemenitischen Medien ermöglichen, zu besserem gegenseitigen Verständnis, Deeskalation und den Friedensbedarfen im Lande beizutragen.

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15: Chinas Strategie im Persischen Golf. Balanceakt zwischen Riad und Teheran

von Julia Gurol und Jacopo Scita

Dieser Brief diskutiert die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf die chinesische Strategie im Persischen Golf. Es wird argumentiert, dass China eine Strategie des „hedging“ betreibt und mithilfe eines gewagten politischen Balanceakts versucht, sich gegen eine mögliche Eskalation zu wappnen. Dieser Brief ist die leicht edierte deutsche Übersetzung des erstmalig am 24. Januar 2020 in englischer Sprache erschienenen Beitrags ‚China’s Persian Gulf strategy: Keep Tehran and Riyadh content‘ auf dem IranSource Blog des Atlantic Council.

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14: The Role of Women in Peacebuilding in Yemen

von Iman al-Gawfi, Bilkis Zabara and Stacey Philbrick Yadav

Jemenitische Frauen bereiten die Grundlagen für nachhaltigen Frieden durch alltägliche Praktiken, die auch dazu beitragen können, die Landschaft der Frauenrechte in der Nachkriegsperiode zu verändern. Eine breitere Anerkennung der bezahlten und unbezahlten Arbeit von Frauen in Zeiten des Krieges – und der Umstände, die dies ermöglichen – können sozialen Zusammenhalt, ökonomische Stabilität und die für Frieden notwendige menschliche Sicherheit stärken. Auf Basis von im Sommer und Herbst 2019 durchgeführter Forschung nimmt dieser Brief Variationen weiblicher Erfahrungen von Konflikt und Teilnahme an alltäglicher Friedensförderung in verschiedenen Landesteilen in den Blick; plädiert für einen Anspruchs-basierten Zugang, der die Agency von Frauen anerkennt; unterstützt die diversen Ziele von Frauen; und will ihren realexistierenden Beiträgen zu nachhaltigem Frieden zu Anerkennung und Durchbruch verhelfen.

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13: Tafahum – An Ideational Fundament on which to Build a Security Roadmap for West Asia and the Arabian Peninsula

von Christian Koch und Adnan Tabatabai

Dieser CARPO Brief behandelt die Notwendigkeit einer ideellen Grundlage für ein tafahum, oder gemeinsames Verständnis, über die Gestaltung eines regionalen Integrationsprozesses und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur für West Asien und die Arabische Halbinsel. Ein solcher Prozess ist evolutionär zu verstehen, bei dem es über die Überwindung von Misstrauen wichtig sein wird, politische und ideologische Konflikte der Region aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, sowie dahinterstehende Logiken, Wahrnehmungen und Referenzrahmen zu dekonstruieren. Das Projekt “Tafahum” schafft hierfür den Rahmen.

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CARPO Brief 12 Cover

12: A Strained Alliance – Transatlantic Views on the Middle East

von Adnan Tabatabai

Dieser CARPO Brief fasst die Ergebnisse eines gemeinsamen Workshops zusammen, den die Konrad-Adenauer-Stiftung und CARPO ausgerichtet, und Teilnehmer*innen aus der Think Tank Community Europas und den USA in Bonn zusammengebracht hatten. Die Workshopsitzungen wurden einzelnen Länderkontexten (Türkei, Iran, Irak, Syrien, Jemen, Saudi-Arabien), sowie länderübergreifenden Themen wie das Erstarken von nicht-staatlichen Akteuren, gewaltbereiter Extremismus und Staatszerfall gewidmet. Herausgearbeitet wurden Konvergenzen und Divergenzen in Sichtweisen beider Seiten des Atlantik.

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CARPO Brief 11

11: Knowledge in Dialogue – The Role of Academic Exchange in Mitigating Conflict between Iran and Saudi Arabia

von Jan Hanrath

Das sechste Treffen des gemeinsamen Dialogprojekts von CARPO und des EastWest Institutes “Iran-Saudi Dialogue Initiative“ widmete sich der Wissensproduktion und dem Wissensdialog im Kontext der äußerst konfliktträchtigen Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien, und fragte nach dem Potenzial von akademischem Austausch und wissenschaftlicher Kooperation, um solche Spannungen abzubauen. Der Workshop brachte Wissenschaftler, Vertreter von Think Tanks und Sicherheitsanalysten aus Iran und Saudi-Arabien sowie internationale Experten zusammen. Die Teilnehmer diskutierten die Rahmenbedingungen und Ansätze von akademischem Dialog sowie konkrete Schritte, die auch in konfliktreichen Zeiten vorstellbar sind. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine Steigerung des Wissens allein nicht automatisch zu mehr Verständnis führt. Vielmehr müssen unterschiedliche Wissensformen verstanden und angewendet werden und bestehende Lücken zwischen den verschiedenen Formen geschlossen werden. Nur so könne akademischer Dialog sein Potenzial als Brückenbilder ausschöpfen. CARPO Brief 11 greift die Diskussionen des Workshops auf und präsentiert politikrelevante Empfehlungen.

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CARPO Brief 10

10: Post-Traumatic Stress Disorder among Yemeni Children as a Consequence of the Ongoing War

von Fawziah al-Ammar

Dieser Brief fasst erste Forschungsergebnisse aus Untersuchungen der Autorin unter geflüchteten Schulkindern in Sana’a im Frühjahr 2016 zusammen, basierend auf der international anerkannten Child PTSD Symptoms Scale (CPSS). Er kommt zu dem Ergebnis, dass diese Kinder seit Beginn des Konfliktes schwere Symptome von PTSD durchleben und dass die PTSD-Raten höher sind als im Vergleich zu Ergebnissen ähnlicher Studien aus anderen konfliktbetroffenen Ländern. Er kommt daher zu dem Schluss, dass Kinder im Jemen dringend auf Hilfe angewiesen sind, um die psychischen Auswirkungen des Krieges auf ihre Zukunft abzumildern, und stellt entsprechende Empfehlungen zur Verfügung.

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CARPO Brief 09

09: Enhancing Women’s Role in Water Management in Yemen

von Bilkis Zabara

Dieser Brief widmet sich dem Verhältnis zwischen Gender und natür-lichen Ressourcen im Jemen in Zeiten von Konflikt und humanitärer Krise. Er beschreibt die Auswirkungen des Krieges auf den Zugang von Frauen zu Wasser und sanitären Anlagen und analysiert die Rolle von Frauen in Entscheidungs- und Wasserverteilungsprozessen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen von Wassermanagement und –governance von größter Bedeutung ist, wenn der Zugang zu Wasser als Menschenrecht garantiert werden soll, und macht entsprechende Empfehlungen für EntscheidungsträgerInnen.

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CARPO Brief 08

08: Environmental Challenges in a Conflictive Environment – Iranian and Saudi Perspectives on the Risks of Climate Change and Ecological Deterioration.

von Jan Hanrath und Wael Abdul-Shafi

Das jüngste Treffen des gemeinsamen Dialogprojekts von CARPO und des EastWest Institutes “Iran-Saudi Track 2 Initiative“ befasste sich mit den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Risiken aktueller Umweltprobleme für Iran und Saudi-Arabien. Der Workshop brachte Wissenschaftler, Umweltexperten, Sicherheitsanalysten und ehemalige Diplomaten aus Iran und Saudi Arabien sowie internationale Experten zusammen. Die Teilnehmer diskutierten über Umweltfragen, um ein besseres Verständnis des politischen Kontextes zu gewinnen und Chancen und Grenzen für iranisch-saudische Zusammenarbeit hinsichtlich einer regionalen Umweltpolitik zu identifizieren. Wohl wissend, dass die aktuelle politische Situation jegliche Zusammenarbeit sehr schwierig macht, diskutierten die Teilnehmer potenzielle Möglichkeiten des Austauschs unterhalb der Regierungsebene und schlugen Initiativen für die Zusammenarbeit auf regionaler und internationaler Ebene vor. CARPO Brief 08 fasst wichtige Erkenntnisse aus den Konferenzdiskussionen zusammen und präsentiert politikrelevante Empfehlungen.

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CARPO Brief 07

07: Envisioning the Future: Iranian and Saudi Perspectives on the Post-Oil Economy

von Danila Bochkarev und Jan Hanrath

Das dritte Treffen der von CARPO und dem EastWest Institute initiierten iranisch-saudischen Dialoginitiative befasste sich mit den Auswirkungen von sich wandelnden globalen Energiemärkten auf Iran und Saudi Arabien. Der Workshop brachte neben Experten aus Iran und Saudi-Arabien auch Fachleute aus Europa zusammen. Sie diskutierten über Herausforderungen und Chancen einer “post-oil” -Ära und über mögliche Felder für die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Während sich die Teilnehmer über die Notwendigkeit einer Kooperation zur Schaffung von starken und weniger ölabhängigen Volkswirtschaften einig waren, gingen ihre Einschätzungen, wo eine solche Kooperation beginnen könnte, jedoch auseinander. CARPO Brief 07 fasst wichtige Erkenntnisse aus den Konferenzdiskussionen zusammen und präsentiert politikrelevante Empfehlungen.

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CARPO Brief 06

06: Between Dependence and Diversification. Making Sense of Iran’s Energy

von David Ramin Jalilvand

Einhergehend mit dem Abschluss und Implementierungsbeginn des Nuklearabkommens ist der iranische Energiesektor in das Blickfeld des globalen Handels gerückt. Ein Investitionsvolumen von ca. $100 Milliarden werden für die Modernisierung des iranischen Energiesektors benötigt werden. Nach der Lockerung der Sanktionen versucht die Regierung von Präsident Hassan Rouhani nun, die Zusammenarbeit mit internationalen Energiefirmen auszubauen. Um die Energiepolitik Teherans besser zu verstehen und einen Überblick über den iranischen Energiesektor zu erhalten, müssen laut dem vorliegenden Brief vor allem die langfristigen Entwicklungsziele Irans mehr in den Fokus gerückt werden. Anders als in der Vergangenheit verwendet der Iran sein Öl- und Gasproduktion zunehmend für den nationalen Eigenbedarf. Dies wirkt sich entscheidend auf die politische Ökonomie des Landes aus.

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CARPO Brief 05

05: Victimized by Geopolitics – Iranian and Saudi Perspectives on the Refugee Crisis

von Wael Abdul-Shafi, Kawa Hassan und Adnan Tabatabai

Das zweite Meeting der von CARPO und dem East-West Institute ins Leben gerufenen Iran-Saudi Track 2 Dialogue Initiative fand im Frühjahr 2016 in Bonn statt. Amtierende und ehemalige Diplomat*innen, Sicherheitsexpert*innen und Wissenschaftler*innen aus beiden Ländern trafen sich im gemeinsam mit europäischen Expert*innen, um die iranische und saudische Sicht auf die Flüchtlingskrise zu diskutieren. Während des zweitägigen Workshops erarbeiteten die Teilnehmer*innen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es im Verständnis des Flüchtlingsbegriffs in Saudi Arabien und im Iran gibt. Darüber hinaus teilten sie ihre Ansichten und Zukunftsvisionen über die andauernden Konflikte und humanitären Krisen in Syrien, Irak, Jemen und Afghanistan, welche als die vier relevantesten Herkunftsländer von Flüchtlingen in West- und Zentralasien zu zählen sind. Der CARPO Brief 05 fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zusammen, die während der Konferenz erarbeitet wurden.

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CARPO Brief 04

04: The EU’s Balancing Act in the Middle East – How to Engage Iran without Alienating GCC States

von Jan Hanrath

Anfängliche Hoffnungen, dass der Atom-Deal zwischen dem Iran und den E3+3 regionale Stabilität bringen und politische Spannungen mindern würde, wurden enttäuscht. Konflikte im Nahen Osten eskalieren weiter und Spannungen zwischen den Staaten des Golfkooperationsrats und Iran steigen an. Angesichts dieses regionalen Tauziehens muss die EU eine Politik entwickeln, der es gelingt, die iranischen Positionen in regionalen Angelegenheiten zu integrieren, ohne jedoch dabei andere Verbündete in der Region zu verprellen. Vor diesem Hintergrund veranstaltete CARPO Anfang des Jahres 2016 eine Konferenz zu den Beziehungen zwischen der EU und dem Nahen Osten. CARPO Brief 04 fasst die Ergebnisse der Konferenz zusammen und legt potentielle Initiativen der EU im Nahen Osten dar.

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CARPO Brief 03

03: Know Your Enemy – Iranian and Saudi Perspectives on ISIL

von Adnan Tabatabai und Kawa Hassan

CARPO und das EastWest Institute haben ein vertrauliches Track 2 Format für Iran-Saudi Dialog etabliert. Das erste Dialog-Treffen fand im Herbst 2015 in Brüssel statt. Amtierende und ehemalige Diplomat*innen, Sicherheitsexpert*innen und Wissenschaftler*innen aus beiden Ländern trafen sich im gemeinsam mit europäischen Expert*innen, um sich über die iranische und saudische Perspektive auf die Terrororganisation ISIS auszutauschen. Während der zweitägigen Konferenz wurden Ursachen für die Entstehung von ISIS anhand von vier Dimensionen skizziert und Empfehlungen für Präventivmaßnahmen gegen extremistische Organisationen wie ISIS gesammelt. Der CARPO Brief 05 fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zusammen, die während der Konferenz erarbeitet wurden.

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CARPO Brief 02

02: Turkey’s Parliamentary Elections and the Quest for Stability

von Şafak Baş

In einer von politischer Gewalt, Polarisierung und Unsicherheit geprägten Atmosphäre werden am 1. November 2015 in der Türkei Parlamentswahlen abgehalten. Unabhängig von den Wahlergebnissen wird sich Ankara auf eine nationale Aussöhnung und die Verringerung der gesellschaftspolitischen Spannungen konzentrieren sowie die Friedensgespräche mit der kurdischen PKK wieder aufnehmen müssen. Auch wenn ihre westlichen Partner die Türkei bei der Bewältigung des Zustroms von Flüchtlingen in die Türkei und nach Europa wesentlich unterstützen sollten, muss der Westen Ankara ebenfalls drängen, die nationale Versöhnung voranzutreiben und demokratische Prinzipien zu respektieren, welche in der Geschichte der Republik tief verwurzelt sind. CARPO Brief 02 diskutiert verschiedene Szenarien des Wahlausgangs und präsentiert Handlungsempfehlungen an die zukünftige türkische Regierung und ihre westlichen Partner.

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CARPO Report 1 - Heinze

01: Making Sense of Iran’s Iraq Policy

von Mohammad Ali Shabani

Die Beziehungen zwischen Irak und Iran sind vor dem Hintergrund der Erstarkung der Terrororganisation ISIS wieder ins politische Rampenlicht gerückt. Die iranische Irak-Politik ist hierbei darauf ausgerichtet die territoriale Integrität und Souveränität des Irak zu erhalten, nachhaltige Stabilität zu garantieren und den eigenen wirtschaftlichen Einfluss in Irak zu erweitern. Zu diesem Ziel verfolgt Teheran eine Langzeitstrategie, nutzt die Fehler anderer Akteure zum eigene Vorteil, baut Beziehungen zu den verschiedenen irakischen Lagern auf und nutzt dabei, dass Baghdad bislang über eine geringe Auswahl an möglichen Verbündeten verfügt. Darüber hinaus ist es Ziel Irans gewesen, zu Großajatollah al-Sistani eine konstruktive Beziehung aufzubauen.

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