Iran-Saudi Dialogue Initiative

Laufzeit: Oktober 2019 – April 2021

Seit 2015 haben CARPO und das EastWest Institute in Brüssel ein Dialogformat zwischen Iran und Saudi-Arabien aufgebaut und als bilateralen Dialogkanal etabliert. Die Initiative umfasst Workshops und Publikationen, welche auf den Austausch zwischen Diplomaten, Analysten und Sicherheitsexperten beider Länder zu relevanten, tagesaktuellen Themen ausgerichtet sind.
Eine erste Projektphase – gefördert vom deutschen Auswärtigen Amt durch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) – lief von 2015 bis 2018. In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Workshops mit wechselnden Themenschwerpunkten durchgeführt und deren Ergebnisse in Form von Policy Briefs veröffentlicht. Seit 2019 wird die Initiative in ihrer zweiten Phase vom schweizerischen und dem niederländischen Außenministerium gefördert.
Auch in 2020 und 2021 wird diese Initiative ausgewiesene Expert*innen und Experten aus Teheran und Riad zusammenbringen, um Perspektiven und Einschätzungen zu Themen von gemeinsamem Interesse mit Blick auf den Nahen Osten auszutauschen.

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Iraq and its Neighbours

Laufzeit: Juni 2019 – Februar 2021

Zum 1. Juni 2019 haben CARPO und das EastWest Institute das von der Europäischen Union geförderte Projekt „Iraq and its Neighbours – Enhancing Dialogue and Regional Integration in West Asia” gestartet. Das Projekt folgt der Vision, den Irak als Ausgangsort regionalen Dialogs und regionaler Kooperation statt als Schauplatz von Stellvertreterkriegen und Konflikten zu betrachten. Entlang des Projektes werden eine Reihe von bilateralen und multilateralen Workshops ausgerichtet, zu denen Politikberater*innen und -expert*innen aus der Zivilgesellschaft des Irak und seiner Nachbarländer Türkei, Iran, Saudi-Arabien, Jordanien und Kuwait zusammenkommen, um Möglichkeiten der Kooperation und Koordinierung von Themen gemeinsamen Interesses zu ergründen. Überdies wird die gegenwärtige und zukünftige Rolle der Europäische Union sowohl in Irak als auch in der Gesamtregion Gegenstand des Austauschs sein.

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Mapping Security Governance in Yemen

Laufzeit: April 2020 – February 2021

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, lokale Sicherheitsstrukturen in al-Hudayda, Ta’iz und Aden zu erfassen, um auf Basis dieser Erkenntnisse und in Unterstützung der Bemühungen des UN-Sondergesandten für den Jemen Handlungsempfehlungen für Sicherheitsgovernance im Rahmen eines Transitionsprozesses zu entwickeln. Wir wollen feststellen, ob und wie existierende Institutionen zur Implementierung sowohl lokaler als auch umfassender Friedens- oder Waffenstillstands- abkommen beitragen könnten. Dieses Projekt wird in Partnerschaft mit dem Yemen Polling Center (YPC) durchgeführt und im Rahmen des Peace and Stabilization Operations Programms (PSOPS) des kanadischen Außenministeriums finanziert.

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Rethinking Yemen’s Economy –
A Track II Initiative

Laufzeit: März 2017 – Februar 2021

Dieses zweijährige Projekt will angesichts des andauernden Konflikts im Jemen dazu beitragen, ökonomische, humanitäre, soziale und entwicklungsrelevante Prioritäten zu identifizieren und auf die Wiederaufbauphase nach dem Konflikt vorzubereiten.

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Tafahum

Laufzeit: September 2018 – August 2021

Im Rahmen dieses Projekts soll eine Roadmap für regionale Sicherheit in Westasien und der Arabischen Halbinsel entwickelt werden. Die für das Projekt relevante Region umfasst die Staaten des Golfkooperationsrats sowie Iran, Irak und den Jemen. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis (oder tafahum) zwischen den Schlüsselstaaten darüber zu erarbeiten, wie ein Prozess hin zu einer regionalen Sicherheitsarchitektur gestaltet werden kann.

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Teaching and Advising on Post-conflict Reconstruction

Laufzeit: Mai 2019 – Dezember 2020

CARPO ist Projektpartner in einem vom DAAD im Rahmen der Transformationspartnerschaft geförderten Projekt, welches vom Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) an der Universität Bonn gemeinsam mit dem Gender-Development Research & Studies Center (GDRSC) an der Universität Sanaa implementiert wird. Ziel des Projektes ist es, zum Wiederaufbau des Jemen nach Konfliktende beizutragen, unter anderem durch die Entwicklung, Veröffentlichung und Lehre eines Kurses zu ‚post-conflict reconstruction‘ für den am GDRSC unterrichteten Master zu Gender und Entwicklung. Darüber hinaus werden sich deutsche und jemenitische Studierende und Forschende im Rahmen von je einer Winter und einer Summer School in Amman begegnen (und dort auch mit Mitarbeiter*innen der mit dem Jemen befassten internationalen Gemeinschaft zusammentreffen), ebenso wie bei zwei Workshops und einer Konferenz.

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Abgeschlossene Projekte