Screenshot DAAD-ProjectAcademic Approaches to Peacebuilding and State Building in Yemen

CARPO ist Projektpartner in einem vom DAAD im Rahmen der Transformationspartnerschaft geförderten Projekt zu ‚Academic Approaches to Peacebuilding and State Building in Yemen‘ an der Universität Bonn, gemeinsam mit dem Gender-Development Research & Studies Center an der Universität Sanaa. Ziel des Projektes ist es einen Beitrag zu Friedensförderung und Staatsaufbau im Jemen zu leisten durch a) die Bereitstellung von Expertise für Praktiker und Policy-maker in Friedensförderung  und Staatsaufbau im Jemen; und b) die hierfür notwendige Expertise in der deutschen und jemenitischen Wissenschaft und Forschung aufzubauen. Hierfür sollen die Beziehungen zwischen jemenitischen und deutschen Wissenschaftlern, Doktoranden und Studierenden gestärkt werden. Als konkrete Maßnahmen sind hierfür pro Jahr ein Workshop, eine Summer School und eine Konferenz sowie über CARPO zu publizierende, einschlägige Policy Papers vorgesehen.

Projektlaufzeit: 2016-2018

Projektpartner:
Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn
Gender-Development Research & Studies Center der Universität Sanaa

Projektwebsite

Publikationen:

CARPO Study 06 al-Rubaidi

Imagining an Alternative Homeland. Humanism in Contemporary Yemeni Novels

von Abdulsalam al-Rubaidi

Diese Studie bietet einen Einblick in alternative Werte und Visionen bekannter jemenitischer Gegenwartsautoren, die zu einer besseren Zukunft für ihr Land beitragen wollen. Alle sechs von CARPO Associate Fellow Abdulsalam al-Rubaidi analysierten Gegenwartsromane drehen sich um weit debattierte Themen im Jemen, die sich in drei Kategorien einteilen lassen: Regionalismus, religiöse Affiliation und Rasse. Die Studie identifiziert einen multidimensionalen humanistischen Raum als ultimatives Ziel der literarischen Narration – eine Vision, die aufbaut auf Liebe, Respekt, Anerkennung, Rationalität, Offenheit, Umwelt-bewusstsein und Zuwendung zum Frieden.

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CARPO Study 04 Warnecke

Between a Rock and a Hard Place. Recognizing the Primacy of Politics in UN Peacebuilding

von Andrea Warnecke

Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Unterscheidung zwischen den politischen und nicht-politischen Einrichtungen des UN Systems und die Frage nach der Fähigkeit der nicht-politischen UN-Organisationen, Peacebuilding in innerstaatlichen Konflikten unabhängig von der Unter-stützung des UN-Sicherheitsrats durchzuführen. Die Studie zeigt, dass wiederholte Ansätze, Peacebuilding-Aktivitäten innerhalb der UN zu koordinieren, insbesondere der Definition und Durchsetzung einheit-licher politischer Linien gegenüber Regierungen in den Zielstaaten dienen. In den letzten Jahren haben diese Reformbemühungen zu einer Auseinandersetzung mit der politischen Dimension von Peacebuilding geführt, deren Herausforderungen eine stärkere Einbindung der politischen Organe des UN-Systems auch in der Nachkriegsphase erfordern.

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Cover Post-Traumatic Stress Disorder

Post-Traumatic Stress Disorder among Yemeni Children as a Consequence of the Ongoing War

von Fawziah al-Ammar

Dieser Brief fasst erste Forschungsergebnisse aus Untersuchungen der Autorin unter geflüchteten Schulkindern in Sana’a im Frühjahr 2016 zusammen, basierend auf der international anerkannten Child PTSD Symptoms Scale (CPSS). Er kommt zu dem Ergebnis, dass diese Kinder seit Beginn des Konfliktes schwere Symptome von PTSD durchleben und dass die PTSD-Raten höher sind als im Vergleich zu Ergebnissen ähnlicher Studien aus anderen konfliktbetroffenen Ländern. Er kommt daher zu dem Schluss, dass Kinder im Jemen dringend auf Hilfe angewiesen sind, um die psychischen Auswirkungen des Krieges auf ihre Zukunft abzumildern, und stellt entsprechende Empfehlungen zur Verfügung.

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Cover Enhancing Women’s Role in Water Management in Yemen

Enhancing Women’s Role in Water Management in Yemen

von Bilkis Zabara

Dieser Brief widmet sich dem Verhältnis zwischen Gender und natür-lichen Ressourcen im Jemen in Zeiten von Konflikt und humanitärer Krise. Er beschreibt die Auswirkungen des Krieges auf den Zugang von Frauen zu Wasser und sanitären Anlagen und analysiert die Rolle von Frauen in Entscheidungs- und Wasserverteilungsprozessen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen von Wassermanagement und –governance von größter Bedeu-tung ist, wenn der Zugang zu Wasser als Menschenrecht garantiert werden soll, und macht entsprechende Empfehlungen für Entschei-dungsträgerInnen.

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Cover Knowledge in Peacebuilding WP final EN

Knowledge in Peacebuilding: Elements, Production, Dissemination

herausgegeben von Marie-Christine Heinze and Bilkis Zabara

Diese Publikation ist das Resultat einer Summer School mit dem Titel „Academic Approaches to Peacebuilding in Yemen“, welche im Sep-tember 2016 in Amman stattfand und Wissenschaftler der Universität Bonn sowie des Gender-Development Research & Studies Center der Universität Sanaa sowie Master- und Promotionsstudierende aus Deutschland und dem Jemen zusammenbrachte. In einer Übung, die jeweils an zwei Vormittagen stattfand, entwickelten die studentischen Teilnehmer unter Anleitung der Herausgeberinnen dieses Papers Emp-fehlungen für Policy Maker und Forscher für Forschung zu Peace-building in Gesellschaften, die sich aktuell in einem Konflikt befinden. Diese Übung hatte zwei Ziele: a) die Entwicklung eines Leitfadens für junge Forscher sowie für NGOs und Policy Maker, die in die Produktion von Wissen über oder für Peacebuilding involviert sind; und b) die Teilnehmenden der Summer School einem interkulturellen / interaka-demischen Schreib- und Lernprozess auszusetzen, indem jeweils ein/e deutsche/r Studierende/r und ein/e jemenitische/r gemeinsam an einer Empfehlung schrieben. Dieses Paper ist das Ergebnis dieser Übung.

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CARPO Report 3 - Kambeck

Returning to Transitional Justice in Yemen. A Backgrounder on the Commission on the Forcibly Retired in the Southern Governorates

von Jens Kambeck

Dieser Report fokussiert auf die Arbeit der Kommission zu den Zwangsentlassenen aus den Südlichen Gouvernoraten, welche im Rahmen der Golfkooperationsratsinitiative etabliert wurde. Der Autor argumentiert, dass die Bewahrung der jemenitischen Einheit nur mit konkreten und ernst gemeinten vertrauensbildenden Maßnahmen durch transitional justice nach Beendigung des derzeitigen Krieges erreicht werden kann. Ein solcher Vertrauensbildungsprozess kann unter anderem auf der Arbeit der hier vorgestellten Kommission aufbauen. Der Report endet daher mit entsprechenden Empfehlungen.

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