Publikationen | Videos/Infografiken

Die Rethinking Yemen’s Economy-Initiative will zu Friedensförderung und Konfliktprävention sowie zu (ökonomischer) Stabilisierung und nachhaltiger Entwicklung im Jemen beitragen. In den einschlägigen Handlungsfeldern soll durch die Einbindung jemenitischer Expert*innen unterschiedlicher Herkunft und Affiliation zur Konsensbildung beigetragen und die Stimme jemenitischer Spezialisten im öffentlichen Diskurs zu Entwicklung, Wirtschaft und Wiederaufbau gestärkt werden. Das Projekt wird implementiert von CARPO in Partnerschaft mit DeepRoot Consulting und dem Sana’a Center for Strategic Studies. Es wird finanziert von der Europäischen Union und der Botschaft des Königreichs der Niederlande für den Jemen.

Laufzeit: März 2017 – Februar 2021

Team: Marie-Christine Heinze (Ansprechpartnerin), Jan Hanrath, Thomas Pietzsch

Partner: DeepRoot Consulting, Sana’a Center for Strategic Studies

Förderer: Europäische Union,
Botschaft des Königreichs der Niederlande für den Jemen

Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auf der Projektwebsite und unserem One-pager oder Two-pager. Auch auf Arabisch verfügbar: One-pager / Two-pager


Publikationen:

(Videos/Infografiken hier)

Deterioration of the Foreign Exchange Rate of the Yemeni Rial

Deterioration of the Foreign Exchange Rate of the Yemeni Rial

In der Zeit zwischen dem 20. und 24. Juni 2020 hielt das Development Champions Forum zahlreiche virtuelle Diskussionen ab, um die Gründe für den jüngsten Verfall des Wechselkurses des jemenitischen Rials zu diskutieren. Ebenfalls diskutiert wurden mögliche Sofortmaßnahmen, die dazu dienen könnten, den weiteren Verfall der Währung aufzuhalten. Dieser Flash Report fasst die Diskussionen und die hieraus resultierenden Empfehlungen zusammen.

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Economic Priorities for a Sustainable Peace Agreement in Yemen

Economic Priorities for a Sustainable Peace Agreement in Yemen

Die Nachhaltigkeit eines Friedensabkommens für den Jemen wird unter anderem von zwei wichtigen Erkenntnissen abhängen: 1) In einem Konflikt, in dem es für die Konflikteliten hauptsächlich um den Zugang zu Ressourcen geht, können Regelungen (oder deren Abwesenheit) über Distribution und Kontrolle dieser Ressourcen Frieden herstellen oder gefährden. 2) Wo Friedensabkommen keine Regelungen für eine wirtschaftliche Stabilisierung in der post-Konfliktphase vorsehen, kann es gerade in der fragilen Transitionsphase schnell zu einem Rückfall in gewaltsame Auseinandersetzungen kommen. Während des sechsten Development Champions Forums vom 25.-27. Januar 2020 in Amman, Jordanien, fokussierten die Development Champions daher auf die größten makroökonomischen, fiskalen und monetären Bedrohungen für eine erfolgreiche Implementierung eines möglichen Friedensabkommens im Jemen. Dieser Policy Brief fasst ihre wichtigsten Empfehlungen für entsprechende Regelungen in einem Friedensabkommen zusammen.

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Microfinance in Yemen. An Overview of Challenges and Opportunities

Microfinance in Yemen. An Overview of Challenges and Opportunities

Dieses White Paper nimmt die historische Entwicklung der Mikrofinanzindustrie im Jemen, ihre Akteure und die Auswirkungen des andauernden Konflikts in den Blick. Diese Analyse wird gefolgt von Handlungsempfehlungen in vier konkreten Bereichen – Kapazitätsentwicklung, Finanzierung, Programmentwicklung und Forschung – mit der Absicht, ein förderlicheres Umfeld für Mikrofinanz insgesamt zu entwickeln. Das übergeordnete Ziel ist es, die Industrie so zu positionieren, dass sie ihre sozioökonomischen Ziele in näherer Zukunft erreichen und nach Beendigung des Konflikts zu Jemens Wiederaufbau beitragen kann.

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Developing Yemen’s Fishing Industry

Developing Yemen’s Fishing Industry

Dieser Policy Brief fasst die Diskussionen eines ‚Rethinking Yemen’s Economy‘-Workshops zur jemenitischen Fischereiindustrie, der am 26.-28. November 2019 in al-Mukalla (Jemen) stattfand, zusammen. Die Workshopteilnehmer*Innen, unter ihnen zahlreiche Stakeholder der Fischereiindustrie aus verschiedenen jemenitischen Regionen, waren sich einig, dass das Ministerium für Fischereiwesen derzeit aufgrund des Konfliktes nicht in der Lage ist, seine Basisfunktionen auszuführen. Demnach sei es unerlässlich, die exekutiven Privilegien des Ministeriums für kurzfristige Planungen sowie Regulierungen an die Lokalräte zu delegieren und diese zu ermächtigen, die Industrie für die Zeitdauer des Konfliktes zu regulieren. Die Teilnehmer*Innen identifizierten ebenfalls längerfristige Handlungsempfehlungen für die Regierung und internationale Stakeholder*Innen zur Wiederbelebung der Industrie und Verbesserung ihres Leistungsvermögens.

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Developing Human Capital

Developing Human Capital

Dieser Policy Brief fasst die Diskussionen eines ‚Rethinking Yemen’s Economy‘-Workshops zum Humankapital des Jemen, der am 24.-25. August 2019 in Amman stattfand, zusammen. Die Workshopteilnehmer waren sich einig, dass viele der Herausforderungen für eine qualitative Steigerung des Humankapitals bereits vor dem Konflikt im Lande existierten. Dieser Policy Brief empfiehlt daher: landesweite Bevölkerungsumfragen; mehr Geld für Entwicklungsprojekte als für humanitäre Notfallhilfe; Bildungsreformen; und die gezielte Investition in Sektoren mit hohen Humankapitalrenditen. Es wird betont, dass nicht das Ende des Konfliktes abgewartet werden sollte, um diese Empfehlungen umzusetzen.

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Reforming the Business and Investment Climate

Reforming the Business and Investment Climate

Dieser Policy Brief befasst sich mit der Notwendigkeit einer Erholung des Privatsektors im Jemen und gibt Empfehlungen zur Verbesserung des allgemeinen Geschäfts- und Investitionsklimas. Während der Privatsektor ein weitaus höheres Maß an Widerstandsfähigkeit bewiesen hat als der öffentliche Sektor und in vielen Fällen einsprang, um staatliche Dienstleistungen zu ersetzen, bleibt seine Situation – und die seiner Arbeitskräfte – eine große Herausforderung. Das sicherste Mittel, um für einen Aufschwung im jemenitischen Privatsektor zu sorgen und den Grundstein für die Erholung des Landes insgesamt zu legen, wäre die Beendigung des anhaltenden Konflikts und die Wiederherstellung öffentlicher Institutionen und Governance-Mechanismen. Doch schon während des Konflikts gibt es bereits praktische und realistische Schritte, die nationale und internationale Akteure unternehmen können, um den jemenitischen Privatsektor zu unterstützen.

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Transitional Government in Post-Conflict Yemen

Transitional Government in Post-Conflict Yemen

Dieser Policy Brief bietet Handlungsempfehlungen zur Maximierung der Governance-Effektivität im Jemen nach Beendigung des Konfliktes – unabhängig von der Zusammensetzung und Struktur der Regierung. Es werden drei Fallstudien von Regierungsmodellen analysiert, wie sie im Jemen, in Tunesien und im Libanon nach Phasen der Instabilität eingeführt wurden. Diese Fallstudien bieten hilfreiche Lehren im Hinblick auf die Herausforderungen, Risiken und Möglichkeiten bei der Bildung von Übergangsregierungen in Nachkriegskontexten.

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The Repercussions of War on Women in the Yemeni Workforce

The Repercussions of War on Women in the Yemeni Workforce

Dieser Policy Brief beleuchtet die Auswirkungen des andauernden Konfliktes im Jemen auf die Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt. Er zeigt, dass der Konflikt auf der einen Seite mehr Frauen zur Aufnahme von Arbeit und in neue Arbeitsmärkte getrieben hat, in manchen Fällen auch in Professionen, die vormals Männerdomäne waren. Auf der anderen Seite hat der Konflikt jedoch auch der eh schon geringen Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt neue Beschränkungen auferlegt. Es wird unter anderem empfohlen, dass kleinere Initiativen zur Stärkung der Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt begleitet werden von langfristigen Bemühungen, die die Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt hemmenden sozio-ökomischen Strukturen im Land zu adressieren.

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The Essential Role of Remittances in Mitigating Economic Collapse

The Essential Role of Remittances in Mitigating Economic Collapse

Dieses White Paper setzt sich mit den Auswirkungen von Saudi-Arabiens zunehmend restriktivem Umgang mit seinen ausländischen Arbeitern auf die jemenitische Wirtschaft auseinander. Die Maßnahmen des Königreichs, welche zehntausende Jemeniten zur Rückkehr in ihre Heimat gezwungen haben, haben einen dramatischen Verlust an Einkommen für ihre Familien bedeutet – und dies zu einer Zeit, in welcher das Land gerade eine katastrophale humanitäre Situation durchlebt. Die Autoren argumentieren daher, dass es den Golfstaaten und insbesondere Saudi-Arabien obliegt, jemenitischen Gastarbeitern eine Ausnahme von ihren Nationalisierungskampagnen zu gewähren – zumindest bis ein Nachkriegsjemen auf einem akzeptablen Niveau nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung angekommen ist und das Thema ‚Rückkehr jemenitischer Gastarbeiter‘ verantwortlich diskutiert werden kann.

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Reconstruction and Recovery in Yemen

Reconstruction and Recovery in Yemen

Dieser Policy Brief enthält Empfehlungen und Leitfäden der Development Champions zum Thema Wiederaufbau des Jemen. Die Empfehlungen umfassen unter anderem folgende Punkte: Maßnahmen, welche unmittelbare humanitäre Interventionen mit Jemens langfristiger wirtschaftlicher Erholung in Verbindung setzen; Mechanismen zur Adressierung der Herausforderungen im Finanzwesen und zur Stärkung des Sozialschutzes; Leitfäden zu Arbeitsbeschaffung, Wiederaufbau von Infrastruktur und Stärkung von Rechtsstaatlichkeit; und Strategien zur Verbesserung von lokaler Governance und der Einbindung lokaler Akteure in den Wiederaufbauprozess.

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Economic Confidence-Building Measures – Civil Servant Salaries

Economic Confidence-Building Measures – Civil Servant Salaries

Dieser Policy Brief enthält einschlägige Handlungsempfehlungen, die aus dem vierten Development Champions Forum, welches im Dezember 2018 in Amman stattfand, hervorgehen. Die Development Champions empfehlen der jemenitischen Regierung, die Auszahlung von Gehältern landesweit an alle Staatsbediensteten, die 2014 in der Datenbank des Ministeriums für den Öffentlichen Dienst (Civil Service) registriert waren, wieder aufzunehmen und dabei die Gehälter von Angestellten im Bildungs- und Gesundheitssektor zu priorisieren. Gleichzeitig sollte Ansar Allah die Einzahlung aller Staatseinnahmen aus den Regionen unter ihrer Kontrolle auf von der temporär in Aden sitzenden jemenitischen Zentralbank vorgegebene Konten zulassen. Ebenso sollten alle Parteien auf die Wiedereinsetzung der Zentralbank als dem gesamten Jemen dienende nationale Institution hinarbeiten. Die Development Champions fordern die regionalen und internationalen Geldgeber dazu auf, Finanzierungslücken bei der Auszahlung der Gehälter und Pensionen zu schließen.

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Priorities for Government Policy in Yemen

Priorities for Government Policy in Yemen

Dieser Policy Brief bietet Empfehlungen für die unmittelbaren Prioritäten der jemenitischen Regierung, sowohl im Hinblick auf kurzfristige Erfolge als auch zum Schaffen einer Basis für mittel- und langfristige Fortschritte. Diese Handlungsempfehlungen resultieren aus den Diskussionen des vierten Development Champions Forums, das vom 8.-11. Dezember 2018 in Amman, Jordanien, stattfand. Sie sollen Premierminister Maeen Abdulmalik Saeed und seinem Kabinett praktische Handlungsschritte an die Hand geben, damit die Regierung die Ende 2018 erreichte Dynamik und verbesserte Sichtbarkeit erfolgreich fortführen kann.

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Corruption in Yemen’s War Economy

Corruption in Yemen’s War Economy

Dieser Policy Brief, der auf einem ausführlicheren White Paper basiert, untersucht die facettenreiche Verbreitung von Korruption im Jemen. Es wird unter anderem gezeigt, dass Patronage-Netzwerke nun unter vormals marginalen oder unbekannten Personen aufkommen und dass die finanzielle Beteiligung von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten solche Netzwerke über die nationalen Grenzen hinaus ausgedehnt hat. Es wird argumentiert, dass jede Anti-Korruptionsagenda auf einem Verständnis der komplexen Beschaffenheit von Patronage-Netzwerken im Jemen aufbauen und dass sie darüber hinaus langsam eingeführt werden und die Unterstützung möglichst vieler Akteure erlangen muss.

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Combating Corruption in Yemen

Combating Corruption in Yemen

Dieses White Paper untersucht die facettenreiche Verbreitung von Korruption im Jemen. Es wird unter anderem gezeigt, dass Patronage-Netzwerke nun unter vormals marginalen oder unbekannten Personen aufkommen und dass die finanzielle Beteiligung von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten solche Netzwerke über die nationalen Grenzen hinaus ausgedehnt hat. Es wird argumentiert, dass jede Anti-Korruptionsagenda auf einem Verständnis der komplexen Beschaffenheit von Patronage-Netzwerken im Jemen aufbauen und dass sie darüber hinaus langsam eingeführt werden und die Unterstützung möglichst vieler Akteure erlangen muss.

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Generating New Employment Opportunities in Yemen

Generating New Employment Opportunities in Yemen

Dieser Policy Brief enthält einschlägige Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Jemens zunehmende ökonomische und humanitäre Krisen. Diese Empfehlungen resultieren aus dem dritten Development Champions Forum, welches vom 14.–16. Juli 2018 in Amman, Jordanien, im Rahmen der ‚Rethinking Yemen’s Economy‘-Initiative stattfand. Unter anderem empfehlen die Development Champions zur Schaffung von Arbeitsplätzen Investitionen in Branchen, die in der Vergangenheit zugunsten des Öl- und Gassektors vernachlässigt wurden. Hierzu zählen unter anderem die Landwirtschaft, der Fischfang, der Ausbau des Bergbaus und die zielgerichtete Verknüpfung von Wiederaufbaumaßnahmen mit dem lokalen Baugewerbe. Mittelfristig sollten auch neue Initiativen in Angriff genommen werden, wie z.B. den Aufbau einer Freihandelszone an der jemenitisch-saudischen Grenze.

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Private Sector Engagement in Post-Conflict Yemen

Private Sector Engagement in Post-Conflict Yemen

Dieser Policy Brief, der auf einem ausführlicheren White Paper basiert, untersucht die der Entwicklung des Privatsektors im Jemen zugrundeliegenden Faktoren. Er zeichnet die Einflüsse des Umbruchs von 2011, der anschließenden politischen Krise und des gegenwärtigen Konflikts auf die Wirtschaft und den Privatsektor nach und unterbreitet der jemenitischen Regierung und internationalen Stakeholdern Empfehlungen für die Wiederbelebung des Privatsektors nach Beendigung des Konflikts.

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Private Sector Engagement in Post-Conflict Yemen

Private Sector Engagement in Post-Conflict Yemen

Dieses White Paper untersucht die der Entwicklung des Privatsektors im Jemen zugrundeliegenden Faktoren. Er zeichnet die Einflüsse des Umbruchs von 2011, der anschließenden politischen Krise und des gegenwärtigen Konflikts auf die Wirtschaft und den Privatsektor nach und unterbreitet der jemenitischen Regierung und internationalen Stakeholdern Empfehlungen für die Wiederbelebung des Privatsektors nach Beendigung des Konflikts.

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Challenges for Yemen’s Local Governance Amid Conflict

Challenges for Yemen’s Local Governance Amid Conflict

Der Policy Brief beschäftigt sich mit der Rolle der Gemeinderäte (Local Councils) in Jemen und analysiert deren aktuelle Situation. Angesichts einer fehlenden zentralen staatlichen Autorität und aller Schwierigkeiten zum Trotz, sind diese Räte wichtig für die Koordinierung humanitärer Hilfsmaßnahmen sowie für die Konfliktmediation auf lokaler Ebene. Local Councils gehören zu den bestausgerüsteten und etabliertesten Institutionen, um eine Abkehr vom bisherigen zentralistischen Modell zu unterstützen. Entsprechend sollten lokale, regionale und internationale Akteure nicht nur versuchen, einen Zusammenbruch der lokalen Governance-Strukturen zu verhindern, sondern auch auf eine Stärkung der Kapazitäten von Kommunalverwaltungen in Post-Konflikt-Szenarien hinarbeiten.

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Local Governance in Yemen Amid Conflict and Instability

Local Governance in Yemen Amid Conflict and Instability

Dieses White Paper beschäftigt sich mit der Rolle der Gemeinderäte (Local Councils) in Jemen und analysiert deren aktuelle Situation. Angesichts einer fehlenden zentralen staatlichen Autorität und aller Schwierigkeiten zum Trotz, sind diese Räte wichtig für die Koordinierung humanitärer Hilfsmaßnahmen sowie für die Konfliktmediation auf lokaler Ebene. Local Councils gehören zu den bestausgerüsteten und etabliertesten Institutionen, um eine Abkehr vom bisherigen zentralistischen Modell zu unterstützen. Entsprechend sollten lokale, regionale und internationale Akteure nicht nur versuchen, einen Zusammenbruch der lokalen Governance-Strukturen zu verhindern, sondern auch auf eine Stärkung der Kapazitäten von Kommunalverwaltungen in Post-Konflikt-Szenarien hinarbeiten.

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